Eigenmacht

Sei Königin

Sei Königin deines eigenen Reiches,
und du wirst wie eine
Königin behandelt.
Achte dich selbst, achte auf
dich selbst,
und du wirst geachtet.
Verzeih dir selbst - und alles kommt
ins Gleichgewicht.
Sei eigenmächtig - und niemand
wird Macht über dich haben.

Luisa Francia in Starke Medizin

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Aktuelles und Termine

Danke

Auf der anderen Seite des Regenbogens

Nachruf - auf einen lieben Menschen

Vielen Dank liebe Helga für deine Verrückheiten und deine außergewöhnlichen Ideen, deinen Mut und deine Stärke. Möge es dir auf der anderen Seite des Regenbogens gut gehen. Ich wünsche dir alles Liebe für deine weitere Reise!

Sommer 2015

Sehnsucht des Lebens

Zeit

Nun ist es mal so eben Sommer geworden. Sommersonnenwende, der längste Tag ist nun auch schon wieder vorbei. Manchmal möchte ich die Jahreszeit einfach anhalten können. Alles läuft so schnell vorbei und wird immer schneller. Ob das wohl doch mit dem Älterwerden zu tun hat? Die Tage laufen nur so davon. Der Wunsch innezuhalten wächst. Innehalten im Jetzt, im Augenblick. Einfach Sein. Sehnsucht Sein.

Dazu fällt mir das Gedicht ein:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Sie den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Sie auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931

Ja, auch im Garten spiegelt sich die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst wider. Auch mein Garten mit seinen vielen Bäumen, Sträuchern und Stauden und den vielen anderen Pflanzen ist ein Kind des Lebens selber. Ein tröstlicher Gedanke.

Und so sind wir wohl alle diese Kinder der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Weihnachten 2014

Weihenächte und Rauhnächte

Die tiefste Nacht, die Wintersonnenwende ist nun vorbei, die Tage werden fast unmerkbar länger. Morgen ist der heilige Abend, der Abend vor den geweihten Nächten - Weihnachten. Dann wird es wieder sehr still sein, die schönste Zeit um draussen zu sein und spazieren zu gehen. Schade, dass es keinen Schnee gibt, den vermisse ich schon zu dieser Zeit. Und danach freue ich mich aufs Räuchern.

Weihrauch für die geweihten Nächte. Unser Weihnachten leitet sich von dem mittelhochdeutschen wihenaht ab. Das Wort Weihrauch geht zurück auf wihrouch - heiliger Rauch. Auch das Wort weich ist damit verwandt. Rauch hat etwas sehr weiches, zartes und sanftes. Der Rauch wurde zum Weihen kreiert. Rauch entsteht beim Feuer machen. Zu früheren Zeiten stand für uns Menschen das Feuer, gerade in der Zeit der Wintersonnenwende, im Mittelpunkt. Und damit auch der Rauch. Räuchern ist etwas, das Menschen überall auf der Welt für sich entdeckt und gepflegt haben. Seit über 60.000 Jahren gehört es zu unserem Menschsein dazu. Lange Zeit nicht mehr beachtet, entdecken viele das Räuchern für sich neu. Gerade in dieser dunklen Jahreszeit können wir uns mit den Düften der Räucherstoffe aufmuntern. Und die gespeicherte Sonne in den Räucherstoffen in unsere Seele holen. Dafür geeignet sind verschiedene Pflanzen. Hier ein Räucherrezept frei nach Hildegard von Bingen:

3 Teile Weihrauch, Olibanum oder Boswellia
2 Teile Myrrhe, Commiphora
1 Teil Zimtblüte
1 Teil Muskatblüte, Macis
1/2 Teil Nelken

im Mörser fein zerkleinern und gut mischen.

pdf Anleitung zum Räuchern auf der Räucherkohle.

Quelle: Weihnachtsbaum und Blütenwunder von Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling im AT Verlag

Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachten!

Herbst 2014

Die Goldene-Faden-Meditation

Passend zum wunderschön goldenen Herbst entdeckte ich auf der gleich lautenden Internetseite www.dergoldenefaden.info diese kleine Meditation

♥ Suchen Sie sich einen stillen Ort.

♥ Sehen Sie vor Ihrem inneren Auge die Erdkugel in ihrer ganzen Schönheit.

♥ Wenden Sie sich nun einer geographischen Region zu, von der Sie sich angezogen fühlen oder die von Not betroffen ist. Lassen Sie sich dabei von Ihrem Herzen führen.

♥ Halten Sie jetzt für drei Minuten inne und verbinden Sie sich in Liebe und Mitgefühl mit dieser Region, indem Sie Ihr Herzenslicht dorthin fließen lassen, ohne etwas Bestimmtes zu wollen.

♥ Lassen Sie sich von Ihrer Meditation berühren und erfüllen.

Der goldene Faden zum Hören

Initiatorin und spirituelle Mentorin dieses Projektes ist Annette Kaiser www.villaunspunnen.ch.